Rasenmähroboter: Auf einen Blick

Egal ob bei einem großen oder kleinen Grundstück: Rasenmähen kann man nur an Sonnenschein-Tagen. Sobald also die ersten Sonnenstrahlen rauskommen, heißt es bei vielen Gartenbesitzern erstmal ran an die Arbeit – Mähen, Rächen, zum Wertstoffhof den Grünschnitt entsorgen und schon ist der Nachmittag im Eimer. Gegen diese Probleme sind auch weder Benzinrasenmäher mit Antrieb noch Aufsitzmäher eine optimale Lösung. Warum dieses Problem also nicht per moderner Technik und einem Rasenmähroboter angehen?

Mehr Zeit durch autonome Technik lautet das Versprechen der Werbung! Genau das dachte ich mir auch und hab mich deshalb über Rasenroboter (Mähroboter) genauer informiert. Bei einem Preis ab 800 Euro gilt es schließlich auf einige Dinge beim Kauf zu achten.

Funktionsweise von Mährobotern

Grundsätzlich liegt jedem Rasenroboter ein Begrenzungsdraht bei, der dafür genutzt wird, die Mähfläche abzustecken. Dazu wird der Draht auf die Rasenfläche gelegt und leicht eingedrückt. Dort wächst er schnell ins Gras und bildet damit eine unsichtbare Grenze für den Roboter.
Die Ladestation des Roboters baut daraufhin über den Draht ein Magnetfeld auf. Trifft der Roboter nun auf diese elektronische Schranke, ändert er automatisch seine Richtung – nicht dass er die kompletten Blumenbeete verunstaltet oder Setzlinge zerstört. Weitere Sensoren erkennen Neigungen und Hindernisse wie bspw. Äste, um die der Roboter durch leichte Richtungsänderungen einen Bogen macht.

Diese Verhalten bedeutet aber auch, dass der Roboter in keinem vorgegebenen Muster den Rasen mäht, sondern das Prinzip Chaos regiert. Daher lässt man den Roboter grundsätzlich öfters eine Fläche abmähen damit eine gleichmäßige Rasenhöhe erreicht wird. Da der Mähroboter eigenständig mäht, bei leerem Akku zur Ladestation fährt und sich dann wieder an die Arbeit macht, ist das für den Menschen aber keinerlei Problem. Und bei Regen? Da tut der Roboter genauso seinen Dienst, solange es sich nicht um Dauerregen handelt. Dann sollte der Roboter in die Ladestation und beides abgedeckt werden.

 

Einfach mal machen lassen

Hat man nach den ersten Resultaten dann Vertrauen zu seinem Gartenhelfer aufgebaut, lassen sich außerdem bestimmte Zeiten einstellen, an denen der Roboter seine Arbeit verrichtet. Viele denken sich jetzt „perfekt, der soll das Nachts machen, wenn ich schlafe“. Meiner Erfahrung nach kann es jedoch recht amüsant sein, dem kleinen Roboter im Garten tagsüber zuzusehen, während man selber auf der Terrasse seinen Sommerdrink genießt. Und sollte man sich dann doch gestört fühlen, zückt man kurz das Handy und sagt dem Roboter per App das er sich doch bitte eine Pause gönnen soll.

 

Welcher Mähroboter für welchen Garten?

Ein paar Überlegungen sollte man sich vor dem Kauf eines Roboters definitiv machen. Diese umfasst einerseits die Größe des Gartens bzw. der Rasenfläche und andererseits die Beschaffenheit des Gartens.

Welcher Mähroboter nun für welche Gartengröße? Hat man einen kleinen Garten bis ca. 200 qm reichen kleine Roboter vollkommen aus. Gerade im Stadtgebiet, wo der Nachbar schon mal argwöhnisch über den Zaun linst, besteht hier auch der Vorteil der geringen Lautstärke.

Bei Gärten bis 500 qm finden wir dann schon den Bestseller mit den meisten und besten Bewertungen unter den Mährobotern. Mehr Power, mehr Leistung – so einfach ist das.

Bei den Geräten für über 500 qm hat man es dann meistens schon mit Mährobotern zu tun, die auch im schweren Gelände eine gute Figur machen – dank größerer Räder und noch mehr Leistung. Sobald ich auch mal über 1000 qm Rasenfläche verfüge, lass ich euch wissen, wie meine Erfahrungen dazu sind 🙂

Die Beschaffenheit der Rasenfläche ist der zweite ausschlaggebende Punkt. Die Grenzen des Gartens sollten deutlich in Form von Zäunen oder Steinen sein. Außerdem sollte der Teichbereich oder Pool klar abgetrennt sein, damit der Roboter nicht in den U-Boot Modus geht.

 

Laufende Kosten Rasenmähroboter

Wie alle elektronischen Geräte muss auch ein Roboter gehegt und gepflegt werden – allerdings in recht langen Zyklen und der Aufwand hält sich in Grenzen. Ich wechsle alle 5 Wochen die Messer am Mäher, was mit ca. 3 Euro zu Buche schlägt, aufs Jahr gerechnet sind das ca. 36 Euro an Instandhaltungskosten für den Roboter. Dabei wird er dann noch kurz gereinigt und fertig.

Auch der Stromverbrauch ist aufs Jahr gerechnet relativ gering. Rechnet man das noch gegen die eingesparte Arbeitszeit auf, ist der Roboter definitiv auf der Gewinnerseite.

 

Gib deinem Roboter ein Dach über den Kopf – Mähroboter Garage

Damit die Ladestation nicht sämtlichen Umwelteinflüssen ausgeliefert ist, gibt es inzwischen pfiffige Lösungen – von Marke Eigenbau, nach Art Hundehütte bis hin zu lean & clean ist für jeden etwas dabei. Verringert den Pflegeaufwand, erhöht die Lebensdauer und schont langfristig den Geldbeutel.

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